Hier und jetzt
Ein langer und anstrengender Tag wars. Einiges geschafft, anderes verschoben — auf morgen, übermorgen, nächstes Jahr, nächstes Leben. All day long vom Lärm der Autos und Straßenbahnen umgeben, vom Stimmengewirr der Menschen und den Botschaften der Bildschirme und Werbetafeln. Eile und Hektik um mich herum, Eile und Hektik in mir drin. Zur Ruhe kommen ist eine hohe Kunst ...
Vieles macht ja so viel Sinn ...sonst würde man es nicht tun. Aber manchmal ertappe ich mich dabei, mehr in der Zukunft zu leben, als hier. Und jetzt. Hier. Und genau jetzt.
Bin dann in Gedanken z. B. schon beim Sommerurlaub. Oder bei der nächsten Präsentation, die ich halten muss. Oder beim nächsten Wochenende. Oder wann ich morgen früh aufstehe und was ich als erstes machen werde. Alles schön und gut, man will ja weiter kommen. Bloß, den Blick dafür darf man doch nie verlieren, was sich eben im Hier und Jetzt abspielt.
Jeden Tag Dutzende E-Mails zu bekommen und zu beantworten führt manchmal dazu, die Menschen zu vergessen, die dahinter stehen. Die Augen tränen vom vielen Bildschirmgucken, man ist etwas gestresst und will diese Sache vielleicht einfach nur aus dem Bewusstsein herausbekommen. Den Posteingang leeren. Schnelle Antworten schreiben, die man noch nicht einmal ein zweites Mal durchliest. Manchmal führt eben die Beschleunigung unserer Welt dazu, dass wir vergessen, worum es eigentlich geht.
Ich glaube, das Highlight meines heutigen sinnvollen, langen und anstrengenden Tages waren 24 unscheinbare Zeichen, die in einer E-Mail standen, die man mir gerade sandte. Meine Freundin. Sie schrieb:
Vieles macht ja so viel Sinn ...sonst würde man es nicht tun. Aber manchmal ertappe ich mich dabei, mehr in der Zukunft zu leben, als hier. Und jetzt. Hier. Und genau jetzt.
Bin dann in Gedanken z. B. schon beim Sommerurlaub. Oder bei der nächsten Präsentation, die ich halten muss. Oder beim nächsten Wochenende. Oder wann ich morgen früh aufstehe und was ich als erstes machen werde. Alles schön und gut, man will ja weiter kommen. Bloß, den Blick dafür darf man doch nie verlieren, was sich eben im Hier und Jetzt abspielt.
Jeden Tag Dutzende E-Mails zu bekommen und zu beantworten führt manchmal dazu, die Menschen zu vergessen, die dahinter stehen. Die Augen tränen vom vielen Bildschirmgucken, man ist etwas gestresst und will diese Sache vielleicht einfach nur aus dem Bewusstsein herausbekommen. Den Posteingang leeren. Schnelle Antworten schreiben, die man noch nicht einmal ein zweites Mal durchliest. Manchmal führt eben die Beschleunigung unserer Welt dazu, dass wir vergessen, worum es eigentlich geht.
Ich glaube, das Highlight meines heutigen sinnvollen, langen und anstrengenden Tages waren 24 unscheinbare Zeichen, die in einer E-Mail standen, die man mir gerade sandte. Meine Freundin. Sie schrieb:
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Das macht mich glücklich.
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